BGF-Maßnahmen? „Da macht ja eh niemand mit“ – Oder doch?

BGF-Maßnahmen? „Da macht ja eh niemand mit“ – Oder doch?

Wie der Titel bereits erahnen lässt, geht es in diesem Beitrag um die Teilnahmequote bei BGF-Maßnahmen.
In vielen Unternehmen ist die Zahl der aktiven TeilnehmerInnen wirklich überschaubar und entsprechend im niedrigen einstelligen Bereich.

Aber warum ist das so? Und warum gibt es Unternehmen, in denen die angebotenen Maßnahmen innerhalb kürzester Zeit ausgebucht sind und die MitArbeiterInnen mit Freude zu MitMacherInnen werden?

Erfolgreiche Unternehmen schenken der betrieblichen Gesundheitsförderung ganzjährig hohe Aufmerksamkeit. Und das auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten.

Klingt einfach, es steckt jedoch ehrlich gesagt auch Arbeit dahinter. Arbeit die sich lohnt!

Die Erstellung eines BGF-Programmes sollte auf unterschiedlichen Ebenen erfolgen:

BGF-Maßnahmen? „Da macht ja eh niemand mit“ – Oder doch?

Organisatorische Ebene > Gestaltung und Erstellung der Angebote

Bei der Erstellung von BGF-Maßnahmen sind im Wesentlichen 4 Grundlagen zu beachten, die sich wie folgt benennen lassen:
BGF-Maßnahmen? „Da macht ja eh niemand mit“ – Oder doch?
BGF-Maßnahmen? „Da macht ja eh niemand mit“ – Oder doch?

Partizipation

Gehen Sie davon aus, dass Ihre MitarbeiterInnen wissen, welche Angebote sie sich in der betrieblichen Gesundheitsförderung wünschen. Der Berücksichtigung ihrer Vorschläge sollten Sie deshalb einen hohen Stellenwert geben. Dadurch wird nicht nur die Identifikation mit dem Unternehmen selbst gesteigert. Sie können durch eine Erhöhung der Zielgruppenerreichung und der Verringerung der Nutzerbarrieren auch von einer erhöhten Motivation und Einsatzbereitschaft der MitarbeiterInnen ausgehen.

BGF-Maßnahmen? „Da macht ja eh niemand mit“ – Oder doch?

Integration

Damit BGF in Ihrem Unternehmen funktioniert, bedarf es ein gewisses Maß an Integration in die Unternehmensprozesse. Ausgehend und in vollem Umfang von der Führungsebene unterstützte Maßnahmen bieten eine gute Basis. Dementsprechend sollte BGF keine One-Man-Show im Unternehmen darstellen, sondern von einer Gruppe von MitarbeiterInnen getragen werden, die im regelmäßigen Austausch über die betrieblichen Vorgänge, Bedürfnisse der MitarbeiterInnen und den angebotenen BGF-Maßnahmen stehen.

BGF-Maßnahmen? „Da macht ja eh niemand mit“ – Oder doch?

Projektmanagement

Zugegeben, für den wöchentlichen Obstkorb bedarf es wahrscheinlich kein großartiges Projektmanagement. Wenn Sie sich jedoch für „echte“ betriebliche Gesundheitsförderung entscheiden, sollten Sie Ihre Maßnahmen systematisch anlegen. Durch regelmäßige Evaluierung können Sie so die Stärken und Schwächen Ihres Systems erkennen und entsprechend Einfluss darauf nehmen. Merken Ihre MitarbeiterInnen, dass Sie BGF „wirklich ernst nehmen“, wird sich auch die Teilnehmerquote erhöhen.

Falsche Zielgruppe

Ganzheitlichkeit

Die eine ultimative Maßnahme, bei der ALLE MitarbeiterInnen mitmachen wurde bisher noch nicht gefunden. Es gibt sie vermutlich auch nicht. Entsprechend sollte betriebliche Gesundheitsförderung ganzheitlich angelegt werden. Modular aufgebaut und möglichst verschiedene verhaltens- und verhältnisorientierte Maßnahmen erreichen die Bedürfnisse des Einzelnen am ehesten. Wenn gleichzeitig eine individuelle Zusammensetzung der einzelnen Maßnahmen ermöglicht und die Option zu Mitsprache gegeben ist, kann dies bereits zu einer erfolgreichen BGF beitragen.

Abgesehen von diesen Grundlagen tragen auch folgende Punkte zu einer Erhöhung der Teilnahmequote bei BGF-Maßnahmen bei:

  • Legitimation durch die Führungsebene
  • Einbeziehen von externen Professionisten
  • Ausreichend hohe Qualifikation der internen Akteure
  • Günstige Arbeitsbedingungen schaffen
  • Eigentliche Probleme des Unternehmens in die BGF-Maßnahmen mit einbeziehen

Individuelle Ebene > Persönliche Einstellungen und Eindrücke

BGF-Maßnahmen? „Da macht ja eh niemand mit“ – Oder doch?

Als Unternehmen könnte man jetzt einfach behaupten, dass man an der persönlichen Einstellung der MitarbeiterInnen ohnehin nichts ändern kann. Welch ein Irrglaube, wenn es um die betriebliche Gesundheitsförderung geht.

Denn oft sind es Dinge wie Unwissenheit, Fehlinformationen, eingeschränktes Gefühl der persönlichen Handlungswirksamkeit oder eine unvorteilhafte Art der Kommunikation von BGF-Maßnahmen, die eine besondere Hemmschwelle darstellen, um an Angeboten teilzunehmen.

Folgende Aspekte können hier zu einer Erhöhung der Teilnahmequote beitragen:

  • Persönlichen Nutzen hervorheben
  • Interesse durch geeignete Kampagnen heben
  • Zielgruppe definieren
  • BGF-Engagement des Unternehmens glaubwürdig machen
  • Datenschutz der MitarbeiterInnen gewährleisten
  • Eingehen auf das Vorwissen der MitarbeiterInnen
  • Möglichst auf eine Integrationsmöglichkeit in den Alltag anbieten
  • Persönliche Anreize setzen (Goodies verlosen, etc.)
  • Einfachheit der Nutzung gewährleisten
  • (Sozio-) demographische Umstände berücksichtigen: Alter, Familienstand, Beschäftigungsverhältnis, etc.
  • Aktivierung des Gesundheitsmotivs durch Aufklärungsmaßnahmen
  • Einschätzung des individuellen Gesundheitszustandes durch Arbeitsmediziner

Interpersonelle Ebene > Zwischenmenschliche Beziehungen

BGF-Maßnahmen? „Da macht ja eh niemand mit“ – Oder doch?

Eine Erhöhung der Teilnehmerquote bei BGF-Maßnahmen kann auch durch die Gestaltung der zwischenmenschlichen Beziehungen unterstützt werden.

Damit meinen wir den Grad der (sozialen) Unterstützung durch einzelne Akteure im Unternehmen. In erfolgreichen Unternehmen werden bereits sogenannte Vitalcoaches, Gesundheitscoaches, Supervisor, etc. eingesetzt, um die Kollegen in gesundheitlichen Belangen zu unterstützen. 

Einerseits können solche Akteure die Gesundheitsmaßnahmen des Unternehmens kommunizieren, andererseits stehen sie auch fachlich zur Seite. Das kann bei MOVEEFFECT über das umfangreiche Tool des Maßnahmen-Managements sehr einfach durchgeführt werden. 

Das trägt zur Motivation der einzelnen MitarbeiterInnen und zur Übernahme von gesundheitlicher Eigenverantwortung bei.

Es ist jedoch darauf zu achten, dass innerhalb des Betriebes kein sozialer Druck aufkommt und das Gefühl entsteht, an den Maßnahmen teilnehmen zu „müssen“. Denn es besteht generell der Wunsch, dass Führungskräfte oder andere MitarbeiterInnen nicht über den eigenen Gesundheitszustand Bescheid wissen.

Folgende Aspekte können hier zu einer Erhöhung der Teilnahmequote beitragen:

  • Soziale Unterstützung im richtigen Maß
  • Homogene Zusammenstellung in Gruppenangeboten
  • Förderung der selbstständigen Gruppenbildung (Bei MOVEEFFECT kann jeder Mitarbeiter/jede Mitarbeiterin eine Gruppe erstellen. Laufgruppe, Radfahrer, etc.)
  • Allgemein positives Betriebsklima
  • BGF in die Werte des Unternehmens aufnehmen und mit den anderen Werten in Einklang bringen
  • Gewährleistung des Datenschutzes bezüglich persönlichem Gesundheitsstatus

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