Nachhaltigkeit im betrieblichem Gesundheitsmanagement

… oder: warum um Himmels willen sehe ich bei all meinen Investitionen keine Effekte?

Nachhaltigkeit

BGM ist für uns dann „nachhaltig“ wenn mit den getroffenen Maßnahmen eine langfristig positive Verhaltensveränderung herbeigeführt wird. Und das unabhängig davon, ob es sich um eine medizinische, sportliche, psychologische oder bildende/aufklärende Gesundheitsmaßnahmen handelt. Völlig egal ob es um eine traditionelle „offline“ Initiative geht, wie z.B. einen Vortrag oder eine Vorsorgeuntersuchung – oder um einen digitalen Baustein.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass zwar immer mehr Unternehmen das Thema BGM prinzipiell ernst nehmen und aufgreifen – aber oftmals schnell vor Herausforderung stehen wenn es darum geht die richtigen Gesundheitsmaßnahmen zu planen und nachhaltig zu gestalten.

Die Hauptgründe für mangelnde Nachhaltigkeit sind eigentlich fast immer die gleichen:

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Es fehlt an Regelmäßigkeit, an der Institutionalisierung der Maßnahmen

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Die getroffenen Maßnahmen werden schlichtweg nicht angenommen

Schauen wir uns diese beiden Showstopper doch einmal genauer an:

Regelmäßigkeit – Einmaliges Event/seltenes Event:

  • Meist tragen einmalige oder nur selten ausgetragene BGM Veranstaltungen eher wenig zur Nachhaltigkeit Ihres Betrieblichen Gesundheitsmanagements bei. Die Teilnahme an einem Business Run ist natürlich eine tolle Sache! Kollegen und Kolleginnen formen Teams, treten die Challenge gemeinsam an, motivieren sich gegenseitig und haben Freude an der Bewegung. Doch was passiert nach dem Business Lauf? Bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Organisation des nächsten Business Runs im darauffolgenden Jahr beginnt, wird das Thema rund ums Laufen im Unternehmen oft stark vernachlässigt.
  • Ein weiteres Beispiel sind Vorträge, beispielsweise zum Thema Ernährung. Wenn die Informationen, die bei diesen Vorträgen bereitgestellt werden, nicht wiederverwendet oder weiterentwickelt werden, dann werden sie auch schnell wieder vergessen. Das gleiche gilt für Achtsamkeitsübungen. Ein eintägiges oder sogar mehrtägiges Seminar zum Thema Achtsamkeit kann wahre Wunder bewirken. Wenn die Übungen, Tests und Info aber dann nicht wieder ausgeführt, versucht oder wiederholt werden – nicht weiter „trainiert“ werden – dann gehen alle wertvollen Tipps und Informationen früher oder später verloren und somit leider oft auch der Sinn der Seminare. Die Investition führt sich ad absurdum.
Wie kann man hier gezielt entgegenwirken um aus einmaligen, erfolgreichen Events eine dauerhafte Institution werden zu lassen?
  • Etablieren Sie regelmäßige (wöchentliche?) Angebote, z.B. Yoga Stunden, Laufgruppen – dadurch finden sich nicht nur innerbetrieblich Gleichgesinnte, sondern Sie fördern damit mittel- bis langfristig auch das interne Zusammengehörigkeitsgefühl, Loyalität und Mitarbeiterbindung. Stichwort: Employer Branding.
  • Setzen Sie unternehmensseitig Anreize, um die Teilnahme an BGM Events (z.B. Business Run) zu unterstützen, z.B. durch Übernahme der Startgebühr, Zurverfügungstellung von (gebrandeten?) Lauf Shirts etc. Stichwort: Employer Branding.
  • Versorgen Sie die TeilnehmerInnen von Vorträgen – z.B. von Ernährungs-, Gesundheits- oder Bewegungsvorträgen – danach regelmäßig mit Tipps und klaren Handlungsempfehlungen oder bieten Sie aufbauend auf den jeweiligen Vortrag konkrete Maßnahmen an. Beispiele?
    1. Rezepte/Ernährungstipps, Ausrufen von Mini-Challenges (z.B. 1 Woche keine Süßigkeiten)
    2. Kochkurse a la „gesunde Küche“, Bewegungskurse a la „gesunder Rücken“
Meine Maßnahmen finden einfach keinen Anklang….

Hand aufs Herz: wie oft haben Sie sich schon selbst gefragt woran es liegen mag, dass Ihre getroffenen Maßnahmen nicht den erwünschte bzw. erhofften Zuspruch finden?

Diese Herausforderung kann mehrere Ursachen haben. Einerseits kann es mit der oben erläuterten „fehlenden Regelmäßigkeit“ zu tun haben. Dinge, die sich nicht zur Gewohnheit etabliert haben, werden oft rasch nicht mehr wahrgenommen. Häufig liegt es hier aber schlicht und einfach daran, dass zu geringe Motivationsreize gesetzt wurden. Sehen wir uns auch dieses Problem anhand eines konkreten Beispiels an:

  • Ein Unternehmen hat es sich als Ziel gesetzt, in der Betriebskantine verstärk auf gesunde Menüs zu setzten
  • Leider wird das Angebot aber kaum in Anspruch genommen – nur wenige Mitarbeiter greifen zu dieser gesunden Alternative und präferieren weiterhin Schnitzel, Schweinsbraten und Käsekrainer.
  • Resultat: die Initiative war gut gemeint – ist aber mangels Akzeptanz nicht nachhaltig

Was können Gründe für den enttäuschenden Zuspruch sein? Oft sind es fehlende Anreize – am Beispiel oben könnten möglicherweise folgende unterstützenden Maßnahmen greifen:

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Gesunde Menüs finanziell stützen – das Angebot noch attraktiver gestalten und so die Einstiegshürde erleichtern

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Sammelpässe für gesunde Menüs etablieren – mit Einlöse-Möglichkeit gegen Incentives (hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt)

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Ungesunde Nahrungsmittel einfach schwerer zugänglich machen, z.B. Getränke mit sehr hohem Zuckergehalt verteuern oder die entsprechenden Automaten an Orten aufstellen, die für MitarbeiterInnen nur mit Mehraufwand zugänglich sind (z.B. Stufen steigen).



Gerade Maßnahmen im Ernährungsbereich lassen sich beispielsweise ideal mit Vorträgen kombinieren. Das heißt: zuerst Bewusstsein sein schaffen – dann das passende kulinarische Angebot etablieren.

Man sollte sich aber auch hier stets immer einem Punkt bewusst sein: sollte eine BGM Aktivität trotz aller Kreativität nicht angenommen werden, dann soll – nein: dann „muss“ – es auch erlaubt sein gegenzusteuern und die Maßnahme von Grund auf zu hinterfragen.

Fazit

 Alles in allem ist aber immens wichtig, eines nicht aus den Augen zu verlieren: betrachten Sie die einzelnen Themen nicht isoliert.

Durch Erstellung eines klaren Jahresplanes ist sichergestellt, dass Ihre BGM Maßnahmen nachhaltig gestaltet sind, innerhalb der Belegschaft akzeptiert werden und eine echte Verhaltensänderung in Bezug auf Ernährung, Bewegung und mentale Fitness herbeigeführt wird.  Eine Initiative soll in Einklang mit Anderen stehen – in ständiger Begleitung von gezielten Kommunikationsmaßnahmen.

….zum Beispiel ein Vortrag, der Bewusstsein schafft.

….das darauf folgende Angebot, um geschaffenes Bewusstsein anwendbar zu machen.

….die Kommunikation, die mich laufend mit den jeweiligen Themen konfrontiert.

Betriebliches Gesundheitsmanagement = MOVEEFFECT

MOVEFFECT ist Österreichs führende Plattform für messbare und nachhaltige Gesundheitsförderung in Unternehmen. Mit MOVEEFFECT gelingt es perfekt, traditionelle Angebote (z.B. Sportangebote, Vorträge, Untersuchungen) mit digitalen Lösungen zu kombinieren und somit das Beste aus „beiden Welten“ zu vereinen.

MOVEEFFECT motiviert Mitarbeiter zu einem nachhaltig gesünderen Lebensstil und fokussiert sich hier auf die 3 wesentlichsten Säulen des Betrieblichem Gesundheitsmanagements: Bewegung, Ernährung, mentale Fitness.

Nachhaltigkeit im betrieblichem Gesundheitsmanagement
  • MOVEEFFECT schafft es nachweislich Ihre MitarbeiterInnen zu mehr Bewegung und einem nachhaltig gesünderen Lebensstil zu motivieren
  • MOVEEFFECT schafft es, bei Ihren MitarbeiterInnen einen nachhaltige Verhaltensänderung herbeizuführen – 60 % aller MitarbeiterInnen fühlen sich durch die Nutzung von MOVEEFFECT besser – über 70% haben sich mehr bewegt
  • Durchschnittlich 30-40% aller MitarbeiterInnen nutzen MOVEEFFECT – ein für BGM Maßnahmen sensationell hoher Wert
  • MOVEEFFECT bespielt die Plattform regelmäßig mit Gesundheitstipps & Motivationsbeiträgen
  • MOVEEFFECT kann bestehende BGM Angebote (Vorträge, Events etc.) zusätzlich unterstützen bzw. Ihr weiter-begleitender Kommunikationskanal dafür werden

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